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Westtexas
173 Kilometer zu Fuß in Westtexas
Bericht einer Reise im Jahre 1987Seite 2
In den südlichen Rocky Mountains
    Nachdem wir unsere Vorräte aufgefüllt haben, führt uns am letzten Maitag der Highway I-10 wieder gegen Westen. In Van Horn verlassen wir für über 100 Kilometer menschliche Siedlungen. Nur vereinzelte Ranches fristen ihr Dasein in den kargen Sierra Diablo und Apache Bergen.
    Kurz vor unserem ersten Ziel, dem Pine Springs Campingplatz im Guadalupe Mountains National Park, überqueren wir eine Zeitzone, amerikanische Mountain Time, sieben Stunden hinter der Mitteleuropäischen Zeit.
    Der Guadalupe Mountains National Park wurde erst 1972 als 48. der öffentlichkeit übergeben. Der erste und größte U.S. Nationalpark, der Yellowstone Park wurde genau 100 Jahre früher begründet. Diese 48 Perlen von Naturschönheiten werden sinnvoll ergänzt durch zahlreiche State Parks, National Forests und Wilderness Area. Der Naturschutzgedanke hat in den USA eine lange Tradition und eine starke Lobby.
    Der Blick auf den El Captain (2462 m) ist imposant. Wie der Bug eines Schiffs ragt er in die Chihuahuan Wüste. Die Guadalupe Mountains entstanden ähnlich unseren Kalkalpen durch Meereesablagerungen vor ungefähr 2250 Millionen Jahren. Der größte Teil des 600 Kilometer langen Kalkriffs ist unter der Wüstenhochebene New Mexicos verborgen.
    In der Mitte des 19.Jahrhunderts wurden die Guadalupe Berge eine markante Station der Siedler und Goldsucher auf dem Weg ins gelobte Kalifornien. 1857 erhielt John Butterfield vom amerikanischen Kongreß die Postlizenz für die Westküste. Von St.Louis führte die "Butterfield Overland Mail Line" nahe dem Pine Spring Campingplatz vorbei nach San Franzisko. Spärliche überbleibsel der ehemaligen Poststation sind noch sichtbar.
    El Capitan ist nicht so berühmt wie der gleichnamige Kletterberg im Yosemite National Park. Seine 610 Meter hohe Felswand ist wohl zu brüchig. Dafür ist er und der gesamte Nationalpark nicht so überlaufen wie seine kalifornischen Vorbilder.
    Wie in vielen Parks üblich, melden wir uns zunächst in der Ranger Station an. Landkarte und Führer habe ich mir schon zu Hause zusenden lassen und eifrig studiert. Das dafür beigelegte Rückporto erhielt ich mit einem freundlichen Antwortschreiben prompt zurück. Der National Park Service ist dem Bürger, offensichtlich auch dem deutschen, gerne behilflich.
    Der Weg zur "Devils Hall", der Teufelshalle, ist gerade recht zur Eingewöhnung in die exotische Landschaft. Am auffallendsten ist zunächst die "Century Plant", eine Agave, die nur einmal in etwa 20 Jahren blüht und dann abstirbt. Die häufigste Kakteenart ist aber "Prickly Pear". Im April und Mai blüht sie gelb und orange. Wir erleben also noch viele in voller Blüte.
    Nach fast vier Kilometern entlang einem ausgewaschenen, dicht bewachsenen Floßbett gelangen wir in einen schmalen Felscanyon, eben der Teufelshalle.
    Jeden Abend bieten die Ranger ein Campfire-Programm. Am Lagerfeuer erzählen sie die Geschichte der Berge, der Indianer, der National Pari: Entstehung oder führen in die typische Tier- und Pflanzenwelt ein.
    Wir erfahren, das die Lechuguilla, eine weitere Kakteenart, nur in der Chihuahuan Wüste vorkommt. Ähnlich der Century Plant blüht auch die Lechuguilla nur einmal in ihrem Leben. Gleich einem Speer schießt ihr Blütenstab dann bis zu vier Meter hoch, ein architektonisches Wunderwerk.
    Drei Stunden benötigen wir am folgenden Tag für die Tour auf Texas höchsten Berg, dem Guadalupe Peak (2667 m). Ein schier endloser Blick in die Wüste mit ihren Salzseen und auf die nördlichen Berggipfeln entschädigt voll für die Aufstiegsmühen. Keine menschliche Siedlung soweit das Auge reicht, abgesehen von der Ranger Station. Der Pine Springs Campingplatz ist hinter der Bergkuppe verdeckt.
    Die gewaltigen Salzseen im Westen entstanden, als Ozeanarme, die bis hier her reichten, durch Riffbildung abgeschnitten wurden.
    Vor unserem Trip ins gebirgige Hochland bauen wir einen Ruhetag ein. Es soll nur am Fuß des El Capitans entlang gehen. Am Morgen erfreuen uns tausend Kakteenblüten und fremdartige Käfer. Die zahlreichen Agavenarten waren eine wichtige Nahrungsquelle der Mescalero Apachen, die in den Guadalupe Bergen ihr letztes Rückzugsgebiet hatte. Doch selbst hier wurden sie von den weißen Eindringlingen erbarmungslos bekämpft.
    Am 30.Oktober 1869 zerstörte eine Einheit der Armee die Wintervorräte der Apachen im McKittrick Canyon und am Manzanita Spring. Der folgende Winter wütete grausam unter den Indianern. Die überlebenden zögen aus den für die Weißen unbewohnbaren Bergen ins nahe Mexico. Eine versprengte Gruppe unter Geronimo kämpfte noch verbittert in Partisanentaktik. Der letzte Anführer der Mescaleros, Victorio, wurde im Oktober 1980, nach seiner Flucht nach Mexiko, getötet. Für ihn galt nomen est omen nicht.
    In den meisten Zeittafeln zur Geschichte der USA lesen sich diese grausamen Kämpfe recht prosaisch.
1862 - 1864 General Carlton unterwirft Indianerstämme im heutigen Staat New Mexico.
1880 Niederwerfung der Apachen.
    Heute leben 1700 Mescalero Apachen in einer Reservation in den Sierra Blanca Mountains, New Mexico.
    Unterwegs gibt es keinen Tropfen Wasser. Wir haben alles für den Tag mitgenommen. Die trockene Luft, die hohe Temperatur, die knallharte Sonne ohne jeglichen Schatten schaffen Durst. Während der Mittagsrast drängen wir uns an einen Eileine Felsabsturz um seinen geringen Schatten auszunutzen.
    Am späten Nachmittag erreichen wir unser Zelt und die Köstlichkeiten in der Kühlbox. Abends beobachten wir eine Tarantel, die an unserem Zelt vorbeispaziert. Oder kam sie gar daraus hervor? Ihr Gift ist nicht gefährlicher als das unserer Bienen. Wir sind nicht so neugierig dies zu überprüfen. Jedenfalls ist sie uns willkommener als Schwarzbär und Puma, die ebenfalls im Park vorkommen.
    Auch in dieser Nacht wütet wieder ein Sturm. Er fegt von den Bergen herunter und zerrt wie wild am überzelt. Es reicht zwar bis zum Boden, doch für den Wind genügt der kleinste Spalt. Heute habe ich einige schwere Steine bereitgelegt. Ich rolle sie auf die Zeltbahn. Das Flattern wird leiser. Irgendwann ist es wieder laut wie zuvor. Stoßweise fahren die Böen unter das Zelt. Manchmal habe ich den Eindruck, der Wind wartet irgendwo draußen, nimmt dann Anlauf und zischt in voller Fahrt unter unser Zelt. Ich wälze mich aus dem Schlafsack und zurre den Reißverschluß des Innenzelts auf. Im Schein der Taschenlampe sehe ich, daß der Sturm die Zeltbahn unter dem Felsbrocken durch ständiges Nuckeln herausgezogen hat. Ich bin hartnäckig, doch der Sturm auch, so daß sich diese Vorgänge noch mehrfach wiederholen, bevor ich endlich einschlafe.
    Mit Wasser für zwei Tage und dem Zelt auf dem Buckel sieht uns der frühe Morgen auf dem Tejas Trail zur Spitze des Pine Canyons. Dort schlagen wir das Zelt auf und beäugen argwöhnisch die aufziehenden dunklen Wolken.
    Der Mountain Trail zum zweithöchsten Berg in Texas führt über mehrere Vorbuckel. Auch das Ziel, der Bush Mountain (2644 m), ist nur ein Busch- und Wiesenrücken. Lange halten wir uns nicht auf. Die dräuenden Wolken lassen uns sputen. Sie verheißen nichts Gutes. Zum Auf und Ab des Rückwegs kommen kurze Schauer, die uns öfter als uns lieb ist zwingen, die Regenhäute überzuziehen.
    Kurz vor drei Uhr erreichen wir unsere Behausung und sofort brechen Regen und Sturm los. Einige Zeit beobachten wir noch das Geschehen aus unserem sicheren und trockenen Platz im Zelt. Gegen Nordosten schimmern gleich zwei Regenbögen. Schließlich peitscht der Regen fast waagrecht und wir verzupfen uns ins Zeltinnere.
    Die durchstandenen Nachtstürme am Pine Springs Campingplatz unten halten den Vergleich zu dem was folgt nicht aus. Obwohl wir wissen, daß die Häringe tief sitzen, haben wir das Gefühl, der Sturm reißt uns jeden Augenblick das schützende Zelt davon. Instinktiv halten wir die Alustangen, die sich durch den gewaltigen Luftsog hin und her bewegen. Stundenlang knattert das überzelt an allen Ecken und Enden. Zaghafte Blicke hinaus zeigen uns, daß in der weiten Ebene draußen eitel Sonnenschein herrscht. Haben wir gestern auf unserem Trip unter dem El Capitan die Sonne zu sehr verwunschen? Ist dies ihre Rache?
    Auch in der Nacht läßt der Sturm nicht locker. Irgendwann schlafen wir ein.
    Scheinheilig blau, als wäre nichts gewesen, präsentiert sich am nächsten Morgen der texanische Himmel. über den Hunter Peak (2551 m) schlendern wir zur Scharte !des Bear Canyons. Hier herauf baute Judge J.C. Hunter in den zwanziger Jahren über 800 Höhenmeter eine Wasserleitung für seine Schafe und Ziegen. Die Überbleibsel dieser Bewässerungsanlagen begleiten unseren abwechslungsreichen Weg im Bear Canyon hinunter in die Talebene.
    Nahe dem Campingplatz treffen wir wieder auf die markanten Bäume im Park, soweit Quellen und Grundwasser ihre Existenz ermöglichen: Ahorn, der besonders den McKittrick Canyon im Herbst berühmt machte und Texas Madrone, dessen dunkelgrüne Blätter in schönem Gegensatz zur roten Rinde stehen.
    Am Ausgangspunkt der zahlreichen Wanderwege, gleich beim Park- und Campingplatz, tragen wir uns im Fahrtenbuch aus. Es ist eine praktische Kontrolle der Ranger für überfällige Wandergruppen. Wir ersehen aus den Eintragungen, daß einen Tag nach uns Allgäuer aus Hindelang dem Guadalupe Peak einen Besuch abgestattet haben.
    Das neue Eis für die Kühlbox müssen wir einige Kilometer nördlich besorgen. Der einsame Gemischtwarenladen ist weit und breit ohne Konkurrenz. Trotzdem geht das Geschäft nur schleppend. Der bärtige Ladeninhaber geht's gelassen an. "Mañaña - The Mexican Way" verkündet uns sein T-Shirt seine Lebensphilosophie.
    Markierte Wanderwege führen im Guadalupe Mountains National Park auch nach Norden in den Lincoln National Forest. Hier wäre einmal eine großzügige überschreitung interessant und wegen der Wasserlosigkeit eine echte Herausforderung. Aufgehoben für künftige Besuche.
    Noch weiter im Norden schließt der Carlsbad Caverns National Park an. Seine Hauptattraktion ist ein 25 Kilometer langes Höhlensystem, das zu den ausgedehntesten der Welt gehört. Es führt bis zu 3019 Meter unter die Erdoberfläche und beherbergt Fledermäuse, deren Ausflug in der Abenddämmerung von einer Zuschauerarena aus verfolgt werden kann. Innerhalb einer Stunde schwirren die 300 000 Säugetiere aus, verzehren drei Tonnen Insekten - man bedenke das geringe Gewicht des einzelnen Insekts - im weiten Umkreis und kehren gegen Morgen zurück in ihre Hängestellung an den Decken der Höhlen. Die von den Fledermäusen bewohnten Gewölbe sind übrigens für Besucher gesperrt.
    Die Höhlen entstanden vor 60 Millionen Jahren durch chemische Zersetzung innerhalb des Kalkgebirges, das bis zum El Capitan im Süden reicht. Sie wurden zu Beginn unseres Jahrhunderts von James L. White erkundet. Der Fledermaus Guano wurde abgetragen und als Dünger verwendet. 1923 wurden die Höhlen und ihre Umgebung unter Naturschutz gestellt.
    Obwohl wir bereits vor wenigen Tagen in der Nähe von San Antonio die Natural Bridge Caverns, die größten Tropfsteinhöhlen in Texas besichtigt haben, wird die Drei-Stunden-Tour durch die Carlsbad Caverns, New Mexico äußerst eindrucksvoll und kurzweilig. über Kopfhörer und zahlreiche verstreut angebrachte Sender in den Höhlen werden wir individuell geführt und informiert. GelegentIich erklären auch Ranger an bestimmten Punkten persönlich die Szenerie. Unauffällig stromern sie umher, immer bereit freundlichst Fragen zu beantworten.
    Eine kurze Wanderung im Rattlesnake Canyon zeigt uns, daß Carlsbad Caverns National Park durchaus auch Reize außerhalb der Höhlen hat. Wegen der enormen Anziehungskraft der Höhlen ist das Hinterland praktisch unberührt und lädt zu abenteuerlichen Wanderungen ein. Auch dafür erhält man Hinweise und Beratung in der Ranger Station.
    Gleich nördlich der Stadt Carlsbad liegt der Living Desert State Park. In natürlicher Umgebung werden typische Wüstentiere und -pflanzen gezeigt, eine abwechslungsreiche Mischung aus Tierpark und Botanischer Garten. Viele der gehegten Tierarten wird man in freier Wildbahn – zum Teil Gott sei Dank – auch als intensiver Wanderer nicht zu Gesicht bekommen. Viele Einzelheiten der gut an ihre Umgebung angepaßten Pflanzen und Tiere würde man ohne belehrenden Hinweis glatt übersehen. Der Park ist also sehr wohl den für amerikanische Verhältnisse kurzen Abstecher wert.
    Weit im Westen am Rio Grande lockt El Paso. Ungefähr fünfzig Kilometer davor kann man rechts zum Hueco Tanks State Park abbiegen. Er ist, im Gegensatz zu den Guadalupe Mountains, auch ein Tip für Kletterer. Wir waren nicht dort, doch der bekannte deutsche Sportkletterer Heinz Mariacher.
    Am Fuße der Hueco Mountains wandern rote Quarz-Sanddünen. Fahrzeuge heulen hier auf, zwischen und über die Dünen kreuzend. Und ihre Bediener hinterlassen reichlich Abfall. El Paso ist zu nahe.
    Dafür sind die weißen Gips- und Salzdünen zwischen den Guadalupe Mountains und Dell City, ebenfalls ein Relikt des ehemaligen Binnenmeeres, einsamer, da abgelegen. Statt Motorradreifen hinterlassen dort nur Kojoten ihre Spuren.
    Die Zeltplatzsuche gestaltet sich diesmal etwas schwieriger als sonst. Die ersten Adressen, entnommen unserem bewährten Handbuch "Let's Go USA", entpuppen sich als reine RV Parks. "Sorry, no tents". RV steht für recreational vehicles, worunter Caravans, Wohnmobile und die noch größeren Motorhomes verstanden werden. Also bleibt nur der Road Runner Campground direkt in E1 Paso.
     Bereits vor der Stadt erspähen wir ein Hinweisschild. Wir lesen es im Vorbeifahren und zweigen in die Zaragossa Road ab. Nach zuvielen Meilen merken wir, daß wir falsch gefahren sind. Mit Hilfe des Stadtplans wird es auch nichts. Also zurück zum Hinweisschild und Sandra schreibt wörtlich ab: "Roadrunner Overnite Camping. Turn left here to I-10 then West 3 Mi. to Yarbrough Exit. U-turn in Underpass to... 1212 Lafayette Drive". Sklavisch folgen wir dem Text und es klappt einwandfrei. Besonders Spaß macht mir der U-turn. Er ermöglicht es auf verblüffend einfache Weise auf die andere Seite des Highways zu gelangen.
    Der Name der Stadt zeugt vom wichtigen Paso del Norte über den mächtigen Strom, der für 2000 Kilometer den Grenzfluß zu Mexiko bildet. Oft entstanden Städte auf beiden Flugufern, die heute durch die Grenze Texas – Mexiko getrennt sind.
    Gegenüber E1 Paso liegt das mexikanische Ciudad Juarez, ganz auf amerikanische Touristen ausgerichtet und sicher nicht typisch für Mexiko. Besonders belustigend finden wir dort die preiswerten Zahnärzte. Zur Anlockung ihrer Kunden legen sie Produkte ihrer Kunstfertigkeit in die Auslage. Auf uns wirken die Gebiße in schmuddeligen Fenstern eher abstoßend.
    El Paso am Fuße der Franklin Mountains zeigt sich am schönsten vom "scenic drive", den wir ausgiebig genießen. Dank der breiten, gut beschilderten Straßen finden wir uns schnell Zurecht. Die beiden Schwesterstädte liegen prächtig vor der Kulisse der mexikanischen Berge. Vielspurige Straßen führen in die City. In der Ferne grüßt wieder die Chihuahuan Wüste. Dazwischen glitzert das silbrige Band des Rio Brandes.
    Auch in El Paso stoßen wir, wie fast überall, auf deutsche Abkömmlinge oder Texaner, die irgendwann einen Europatrip gemacht haben. Was für die deutsche Klassik und Romantik die Bildungsreise nach Italien und Griechenland war, ist für den bildungsbeflissenen Amerikaner "good old Europe". In El Paso ist es eine Antiquariatsinhaberin. Sie stammt aus dem Elsaß, ist seit Jahrzehnten in Texas und spricht doch noch ausgezeichnet deutsch. In Junction war es der Tankwart, der uns begeistert und wehmütig von seinem Europaurlaub erzählte. In Austin kamen wir mit einem Buchhändler ins ,Gespräch, dessen Eltern einst in Zweibrücken stationiert waren. Bei ihm erstanden wir für elf Dollar das umfangreiche und empfehlenswerte "Let's Go USA". Es enthält zahlreiche wertvolle Hinweise und Adressen gerade für den schmalen Geldbeutel. Zur Orientierung in den Großstädten leistete es uns gute Dienste.
    Trotz vieler Bindungen an Europa herrscht eine unglaubliche Unkenntnis über Deutschland. In El Paso war es, wo Jugendliche München nicht mal den Namen nach kannten. In Fort Stockton wurde ich nach einem Diavortrag gefragt, ob es in Deutschland noch Löwen (!) gäbe. Ein andrer bedauerte, daß ich keine Dias von der "famous German Autobahn" gezeigt habe. Berühmt, weil es auf ihr keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt. Sandra mußte Mitschülern versichern, daß wir sehr wohl bereits Kühlschränke kennen und haben.
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